Der CROSSCLUSTER Industrie 4.0

Kompetenzen vernetzen für Industrie 4.0

Industrie 4.0 erfordert Kompetenzen aus verschiedenen technischen Disziplinen. Cyber-physische Systeme, Produktionstechnik, IKT-Technologien sowie angrenzende Prozesse der Produktentwicklung sind gefragt, um Fertigungssysteme für die Herausforderungen von morgen zu vernetzen.

Industrie 4.0 bringt Mehrwerte durch eine integrative Vorgehensweise mit Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette und über die Grenzen der Wertschöpfungsketten hinweg. Ein Verständnis der beteiligten Businesskulturen ist nötig.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vernetzung der kleinen und mittleren Unternehmungen in der Produkt- und Prozessentwicklung.

Um die Interdisziplinarität für alle Beteiligten besser zu beherrschen und den Zugang zum Thema zu erleichtern, bringt der Cross-Cluster Industrie 4.0 die Experten der drei Netzwerke microTEC Südwest, bwcon und VDC Fellbach unter einem gemeinsamen Dach zusammen.

Projekt Cyber Access Baden-Württemberg

Virtuelle Technologien in Baden-Württembergs Unternehmen real werden lassen!

CAB: Ein Projekt zur Integration von kollaborativen Anwendungen der virtuellen, erweiterten und gemischten Realität (Virtual, Augmented und Mixed Reality: VR, AR, MR) in Baden-Württembergs Unternehmen. Das Konsortium Crosscluster Industrie 4.0 (microTEC Südwest, Virtual Dimension Center Fellbach und bwcon GmbH) werden gemeinsam mit interessierten Unternehmen aus den Bereichen Handel, Handwerk, Luftfahrt, Medizintechnik und Produktion die Perspektiven von kollaborativen verteilten Anwendungen prüfen und Unternehmen dabei unterstützen, diese Technologien einsetzen zu können. Die Konzepte des Projekts werden von Beginn an gemeinsam mit den potentiellen Nutzern der entstehenden Anwendungen entwickelt. Aktuelle Chancen und Risiken werden hierbei während eines Co-kreativen Prozesses diskutiert und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Potenziale von Firmen in Baden-Württemberg erfasst. Resultierend entstehen dadurch mithilfe innovativer Methoden und Tools optimale Anwendungsszenarien für die Umsetzung von virtuellen Technologien im Unternehmen.

Folgende Anwendungsszenarien werden dabei erprobt:

  • Verteilte Präsentation: Objekte und/oder Umgebungen werden virtuell präsentiert (während der Entwicklung oder zu Marketingzwecken, etc.)
  • Training: 3D-Qualifizierung eines nicht anwesenden Teilnehmers
  • Assistenzsysteme: Unterstützung eines Arbeitsprozesses (z.B. Reparatur, Montage)

Die Aktivitäten werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.


Ihr Nutzen
Der Fokus des Projekts CAB liegt darauf, vor allem KMU (kleine und mittlere Unternehmen) dabei zu unterstützen, ihren Wissenstransfer mithilfe von virtuellen Technologien zu beschleunigen und Wissenssicherung ressourcenschonend zu betreiben. Ein großer Mehrwert der VR/AR/MR-Technologie ist, dass die Verwendung von verteilten virtuellen Umgebungen eine interaktive Zusammenarbeit über eine entfernte Distanz möglich macht. Ein Beispiel: Mithilfe von VR-Kollaborationen können Teams mehrere Varianten eines Prototyps oder Produkts in Echtzeit auf einer VR-Plattform präsentieren und mit diesen interagieren, woraus sich eine Reihe von Vorteilen ergeben:

  • Verkürzte Entwicklungszyklen durch direktes Feedback in Echtzeit
  • Verringerung von Reisekosten und Fehlerquoten
  • Reduktion von Störfällen
  • Förderung von Internationalisierungsaktivitäten durch schnelle und kosteneffiziente Unterstützung


Ziele
Im Mittelpunkt von CAB steht das Ziel, Unternehmen in Baden-Württemberg für die Nutzung verteilter virtueller Umgebungen zu sensibilisieren. Mögliche Hürden und Eintrittsbarrieren sollen durch konkrete Praxisbeispiele und verständliche Anleitungen abgebaut werden. Darüber hinaus vernetzt CAB Technologie-Experten und -Pioniere mit potentiellen Anwendern und stellt in dem so entstehenden Ökosystem die notwendige Infrastruktur für das erlebnisorientierte Erfahren von VR, AR und MR bereit. Geplante Ergebnisse des Projekts werden sein:

  • Technische Infrastruktur zum Test und zur Demonstration von VR-Kollaborationslösungen
  • Interaktive Veranstaltungen für potentielle Anwender verteilter VR-Anwendungen in BW
  • Übersicht von Anwendungsszenarien
  • Erfahrungsberichte und Best-Practices Beispiele
  • Leitfäden für eine Anwendung von VR/AR/MR-Kollaborationslösungen im Unternehmen

Interessenten können bereits jetzt mit dem Konsortium in Kontakt treten, um regelmäßig über Aktivitäten informiert zu werden.


Projektlaufzeit: 01.10.2018 bis 30.09.2020

Termine

30.01.2019

Workshop: Co-kreative Entwicklung von Anwendungsszenarien für verteilte, kollaborative VR, AR und MR mithilfe von Design Thinking

Über uns

Netzwerke

microTEC Südwest

microTEC Südwest

Der Spitzencluster microTEC Südwest ist das Kompetenz- und Kooperationsnetzwerk für intelligente Mikrosystemtechniklösungen für Europa und der Ansprechpartner für Mikrosystemtechnik in Baden-Württemberg.

VDC Fellbach

VDC Fellbach

Das Virtual Dimension Center (VDC) ist Deutschlands führendes Kompetenz-Netzwerk für Virtuelles Engineering entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den Themen 3D-Simulation, 3D-Visualisierung, Product Lifecycle Management und Virtuelle Realität.

bwcon

bwcon

Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) ist die führende Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Hightech-Standortes BW. Den Schwerpunkt bildet die IKT als Innovationstreiber für die Anwendungsbereiche Mobilität, Produktion, Gesundheit und Energie.


Ansprechpartner

Milena Hoffmann

Milena Hoffmann

microTEC Südwest

Emmy-Noether-Str. 2,
79110 Freiburg
Tel.: 0761 386909-16
milena.hoffmann@microtec-suedwest.de
www.microtec-suedwest.de

Franziska Jöckel

Franziska Jöckel

Virtual Dimension Center

Auberlenstr. 13,
70134 Fellbach
Tel.: 0711 585309-14
franziska.joeckel@vdc-fellbach.de
www.vdc-fellbach.de

Lara Trikha

Lara Trikha

Baden-Württemberg: Connected e.V.

Breitscheidstraße 4,
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 18421-606
trikha@bwcon.de
www.bwcon.de